In Deutschland ist fast alle geregelt und natürlich auch die Geschäftswelt. Aber welche Gesetze und Regelung gelten für Unternehmer und Unternehmen? Zunächst hängt das von der Unternehmensform ab. Eine GmbH unterliegt dem GmbH-Gesetz, eine Aktiengesellschaft dem Aktiengesetz und andere Gesellschaften dem Bürgerlichen Gesetzbuch . In diesen ist jeweils geregelt, wie sich das jeweilige Unternehmen zu strukturieren hat und welche Prozesse einzuhalten sind. Dann gibt es noch diverse Steuergesetze, die zu beachten sind. Ganz oben stehen dabei die Körperschaftssteuer, die Umsatzsteuer, die Gewerbesteuer und die Einkommenssteuer.

Damit der Arbeitsplatz den Vorschriften genügt, sollte man auf jeden Fall einen Blick in die Arbeitsstättenverordnung werfen und auch das Arbeitsschutzgesetz einmal durchlesen. Wie lange gearbeitet werden darf, ist wiederum im Arbeitszeitgesetz festgelegt. Damit aber nicht genug.

Wer ein Handwerk betreibt muss die Handwerksordnung kennen, wer überhaupt ein Gewerbe betreibt die Gewerbeordnung, Restaurantbesitzer wiederum das Gaststättengesetz. Man muss allerdings nicht erst Jura studieren, um die Gesetze zu verstehen. Die meisten sind klar formuliert und wer nicht weiterweiß, kann sich zum Beispiel bei der Industrie und Handelskammer informieren oder bei Unternehmensberatern, die ihre Hilfe gegen Entgelt anbieten.

Gerade wer eine Firma neu gründet, steht vor einem Wald an Gesetzen und Verordnungen, die alle beachtet werden müssen. Man sollte das auch nicht auf die leichte Schulter nehmen und vor allem daran denken, dass man Steuern bezahlen muss. Ein Anfangsfehler ist, dass Umsatzsteuer nicht zurückgelegt wird und dann der Schock kommt, wenn der Bescheid ins Haus flattert

Wer im Bereich Lebensmittel und Restaurants arbeiten hat, wie auch Hotelbetriebe und Industriebetriebe, noch Bau- und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Diese werden oft von den Städten und Gemeinden verfasst, am besten erkundigt man sich im Rathaus vor Ort nach den Bestimmungen.

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